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Tour 2018 - 50 Jahre Caritas Werkstätten Hochrhein

Die Schlepperfreunde Dinkelberg - Sektion Hochrhein unterwegs in Gurtweil

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „50 Jahre Caritaswerkstätten Hochrhein“ erlebten die Mitarbeiter zusammen mit den Schlepperfreunden Wiesental-Dinkelberg - Sektion Hochrhein einen weiteren Festtag.

Peter Bartels, Behindertenbeauftragter des Landkreises und ehemaliger Werkstattleiter, kam gemeinsam mit vier weiteren Schlepperfreunden nach über zweistündiger Anfahrt in Gurtweil an.
Mit Begeisterung wurden die Traktorfahrer auf dem Gelände des Caritas-Wohnheimes begrüßt, und bald herrschte große Freude unter den etwa 40 Menschen mit Behinderung, als sie auf den Oldie-Traktoren im Schlosspark ihre Runden drehen durften. „Haltet euch gut fest, denn ein Traktor fährt ruppiger als ein Auto“, sagte Bartels vor Startbeginn zu den Mitfahrenden. Und gemütlich langsam tuckerten dann die fünf betagten Schlepper durch die Grünanlage, und mit einem kleinen Hupkonzert signalisierten die Fahrgäste immer mal wieder ihre Freude über die Ausfahrt.

Vor annähernd 30 Jahren wurde die inzwischen 40 Teilnehmer große Gemeinschaft der „Schlepperfreunde Wiesental-Dinkelberg“ nach einem Traktorentreffen gegründet. Meist aus Spaß an der Technik, Erhaltung und Restaurierung ihrer etwa 100 alten Traktoren verschrieben sich die überwiegend aus der Landwirtschaft herkommenden Rentner ihrem Hobby. Unterschiedliche Schleppertypen aller bekannten Marken, angefangen vom 65 Jahre alten 30 PS starken Deutz bis hin zum jüngeren Kramer-Allrad. Scherzhaft bemerken die fünf Rentner, dass ihre dieselgetriebenen Maschinen keine manipulierte Software hätten und von TÜV-Mitarbeitern oft als „neuwertige Oldies“ bezeichnet werden.

Die Aktivitäten der „Schlepperfreunde“ erstrecken sich auf bis über 1000 Kilometer weite, mehrtägige Ausfahrten und auf die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen. Werkstattleiter Manfred Schrenk lud zum Abschluss der Schlepperfahrt zu einer Mittagspause im Schatten großer Bäume ein und bereitete selbst das Grillgut zu.


Bericht & Bild: Alfred Schueble / Südkurier